Wein aus dem Keller in das Web holen

[Trigami-Review]
Nach einem harten Tag bei der Arbeit, kommt man zu Hause an, legt smoothe Jazzmusik auf, setzt sich auf den Balkon beim Sonnenuntergang und öffnet eine kühle Flasche Weißwein? – Doch, schon. Durchaus realistisch und zwar nicht nur wenn man über fünfzig ist. Aber dass man einen eigenen Weinkeller zu verwalten hätte und die einzelnen Weinsorten mit Verkostungsnotizen versehen möchte? Selbst online? Echt jetzt?

Genau diese Funktionen machen nämlich den Kern der neuen Internetseite Webnwine aus. Man findet hier eine ganze Community von Menschen, die anscheinend eine Flasche nach der anderen aufmachen und nach dem ersten Schluck sofort zum Laptop greifen. Man muss ja alles detalliert und korrekt festhalten können: “Auge: klar, tiefe Intensität, hellgelb; Nase: Zitrone, Apfel (reif); Gaumen: halbtrocken, mittlere Säure, geringes Tannin, mittlerer Alkoholgehalt, mittlerer Körper, mittlere Intensität, Zitrone, Apfel (reif); Gesamturteil: mittlere Länge, gute Qualität, preiswert, trinkbereit mit Potenzial”. Nach der Flasche Nr. 101 wird´s wahrscheinlich doch noch schwierig, mit etwas neuem aufzukommen.

Aber lass uns einen bestimmten Wein heraussuchen und austesten, was wir dadrüber alles an Informationen gewinnen können. Weil ich praktisch eine klinisch kranke Fanatikerin der ungarischen Weinsorte “Tokaji” bin, gebe ich es probehalber mal in die Suche ein. Anscheinend ist die Sorte bei den Benutzern nicht so hip, weil alles was ich finde, sind zwei Tokajsorten, die Region wo man sie herstellt und herbekommt. Aber es gibt keine Preise, keine Links zu Onlineshops und nicht eine einzige Verkostungsnotiz. Aber vielleicht habe ich den Suchbegriff nur falsch ausgesucht.

Die Internetseite an sich wird auf drei Sprachen angeboten. Die deutsche Version könnte jedoch noch eine Überprüfung auf sprachliche Richtigkeit gebrauchen. Dass man bereits jetzt einen fertige iPhone-App hat, ist lobenswert. Mit der iPhone-App hat sich der Entwickler übereifrig gezeigt und den Rest des Teams übertroffen. Die App bietet vier zentrale Punkte: News, Weinsuche, Weinkeller und Notizen. Damit werden die wichtigsten Elemente der Webseite abgebildet. Der Käufer der App kann in der großen Wein-Datenbank von webnwine nach Weinen aus allen wichtigen Anbaugebieten der Welt suchen. Die Fundstücke werden nach Ländern sortiert, aufgelistet. Auf Klick gibt es detaillierte Informationen zu den Treffern. Auf dem Marktplatz können Angebote mit Preise eingesehen werden. Der Weinkeller spiegelt die persönliche Weinsammlung wider. Dort lassen sich die Flaschen, die bereits erfolgreich auf einem Marktplatz erworben wurden, katalogisieren. Die App ist ein rundes Angebot für jeden Weinliebhaber!

Webnwine.com ist eine webbasierende Weinkellerverwaltung, wo ihr zu eurem Weinkeller online und mobil Verkostungsnotizen verfassen und in der Weindatenbank über 40.000 Weine, 70.000 Auktionsdaten und mehr als 31.000 Verkostungsnotizen finden könnt. Wozu bloß? Aber entscheidet für euch selbst: Jetzt testen!

Bessere Mittagspausen dank Internet

Setzt man sich heutzutage hin, um (schnell) was zu essen, hat das in der Regel nicht wirklich die primäre Funktion, Nahrung zu sich zu nehmen. Die meisten Studenten kennen das Phänomen, vor allem aus der Prüfungszeit. “Ich will nur schnell was essen. Mache ´ne kurze Pause.” Dies ist die einfache Erklärung dafür, wieso immer mehrere während Unistress eher zu- und nicht abnehmen. Die meisten haben ja keinen Bock und machen dann alle 3 Stunden eine Pause. Ein Problem, das wir alle allzu gut kennen.

Nur Wenige machen sich die Mühe, sich was Gescheites und somit Gesundes zu kochen und wissen nicht einmal, wie viele Vorteile dies hat. Es ist nämlich extrem kostenschonend, geht schneller als man´s denken würde, und nach ´ner kurzen Übungsphase schmeckt´s richtig lecker. Die neue Generation des 21. Jahrhunderts hingegen fasst einen anderen Entschluss. Sie haben ja sowieso für alles eine bessere schnellere Alternativlösung. “Wozu denn noch am Herd schuften, wenn wir alles im Netz bestellen können?” – fragen sie sich.

Aber lass uns schon mal einige Internetseiten unter die Lupe nehmen, die beim Online-Bestellen vorangehen.

Feines Essen bei ChefGourmet

ChefGourmet – Hört man den Namen, ahnt man bereits, dass es – obwohl es ein Onlineshop ist – sich 100% wie in einem typischen Berliner Prenzlauerberger Bioladen anfühlen wird. Alles nur vom besten: “Weine und Delikatessen zu köstlichen Preisen” so der Slogan. Trifft wahrscheinlich den Geschmack des Zielpublikums, lass uns jetzt das einfach dabei belassen. Aber tatsächlich: von den verschiedensten Weinen bis hin zu den buntesten Pestosorten für fast 6 Euro das Fläschchen lässt sich hier alles finden. Ein weiterer unglaublicher Vorteil der Seite, was wir kaum glauben wollen ist, dass es ab 75 Euro ja alles versandkostenfrei ist!

Lebensmittel bei froodies

Eine andere Version dieses Onineshops ist Froodies, wo sich nicht nur Bioprodukte im Angebot befinden und wo man genauso wie in einem richtigen Geschäft alles in den virtuellen Regalen finden kann. Der Nachteil besteht nur in den Preisen. Solange sich im Geschäft Nutella so um die 1,50 Euro bewegt, kostet diese bei Froodies 2,19 Euro. Kann man sich den Unterschied leisten, macht online einkaufen bestimmt viel Spaß.

Preisvergleich im Supermarktcheck

Als ständig abgebrannter Student wird man sich eher auf Seiten wie Supermarktcheck oder Marktjagd kundig machen können. Diese bieten den großartigen Service, die aktuellen besten Preise und Angebote in der Stadt gebündelt und gesammelt stets zur Verfügung zu stellen. Derjenige, der diese Seiten nutzt, kann eigentlich mit dem bekannten Slogan sagen: “Ich bin doch nicht dumm.”

Mittagsmenüs über Menümix finden

Bei Menümix kann man in das Suchfeld eingeben, wo man sich gerade aufhält und so rein theoretisch innerhalb von wenigen Sekunden auf der Karte anzeigen lassen, wo in der Nähe ein toller Lokal sich befindet, wo man unbedingt zu Mittag essen soll. Der Dienst oder zumindest die Idee dahinter ist nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Die Datenbank muss aber noch weiter ausgebaut werden. Wenn man nämlich Berlin eingibt und als Ergebnis insgesamt so um die 15 Restaurants erhält, sind das eindeutig zu wenig!

Mittagspausenpartner via Twitter

Im schlimmsten Fall kann man aber immer noch auf Twitter schauen und feststellen, wo ein Twittagessen stattfindet. In der letzten Zeit ist es immer populärer geworden, dass Twitterer sich per Twitter zum Mittagessen irgendwo verabreden. Auch wenn sie sich gar nicht kennen.

Fazit – Was bietet mir also das Netz in der Mittagspause?

Online einkaufen gehen? Bequem, jedoch teuer. Essen bestellen? Genauso. Trotzdem machen das immer mehr und behaupten: “einmal probiert, für immer darin verliebt.” Wir alle verstehen den Rausch der dahintersteckt. Wir alle genießen den Effekt eines einzigen Mausklicks, z.B. auf eBay. “Sofort kaufen” – bezahlen – nach Hause geliefert bekommen. Man muss nur noch die Tür aufmachen und kann das Päckchen in den Händen halten. Ebay hat aber den großen Vorteil, dass Vieles billiger als im stationären Handel ist, Wer weiß, vielleicht kommen wir noch dazu, dass wir auch auf Lebensmittel online bieten müssen. Ob das dann immer noch ein schönes Gefühl des Siegens vermitteln wird, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Nicht nur die Zubereitung, sondern sehr wohl auch die Art und Weise wie man sich beim Essen benimmt, verändert sich in dem Moment, dass wir was technisches im Haus stehen haben. Sei es ein Fernsehgerät mit Kabelanschluss und den neuesten Folgen von GZSZ, ein Computer mit oder ohne Anschluß, mit jemandem zum Chatten oder mit all den 10 Staffeln von FRIENDS – soziales Verhalten, sowas langweiliges wie sich miteinander unterhalten ist nicht mehr mit dabei. Durch die neuesten Medien vernetzt war der Mensch noch nie so alleine wie heutzutage.

Custom made Säfte

Saftfabrik Logo Im deutsche startups Blog wurde heute das Projekt Saftfabrik vorgestellt. Im Online-Shop der Saftfabrik können Säfte individuell zusammengestellt werden. Die Fruchtsäfte werden frisch gepresst und zeitnah an die Kunden ausgeliefert.

Wer weniger Smoothies und kreativ zusammengestellte Säfte sucht, sollte einen Blick auf die folgenden Anbieter werfen. RatioDrink bietet Konzentrate, die mit (Leitungs-)wasser aufgefüllt werden. Bei Walthers gibt es extrem leckeren Saft in der Saftbox und den sehr gut geführten Saftblog von Chefin Kirstin Walther.